Kleines esoterik-abc …

18 10 2011
Steine hinter gitter

Steine hinter gitter ...

Heute beginne ich das kleine esoterik-abc gleich mit drei themen. Eine „lichtarbeit“ für mich, um den frust an verbreiteten aberglauben und allgemeiner unwissenheit abzubauen … Legen wir gleich los. 

Kelten: Menschen, die unbestritten einmal in europa lebten und ziemlich schreibfaul waren. Bei ihnen konnten nur die druiden lesen und schreiben und das macht jene wiederum sehr interessant. Sie bauten gerne kalender aus steinen, die allerdings durch ihre größe und ihr gewicht relativ unhandlich waren. 

Steine: Sie sind kein gewöhnliches baumaterial. Hauptsächlich sind sie religiös, bergen energien in sich und haben ein gedächtnis. Man teilt sie in gute und böse steine ein. Die guten liegen still am boden, merken sich alles, was rundum passiert und strahlen energien aus, während die steine, die sich über den köpfen von menschen befinden, tendenziell zu den bösen steinen gehören. Sie verursachen je nach größe und höhe körperliche beschwerden, wie zb. kopfschmerzen, beulen, gehirnerschütterungen bis hin zu inneren blutungen und geknickte genicke. Wichtig: Bei steinen kommt es auf die polarisation der energie an! Ein dreimaliges klopfen auf die oberseite reicht, um den stein positiv zu polarisieren.

Radiästhesie / Radiästhetik: Durch pendeln und rutengehen erfühlt der sensible mensch die strahlung der geopathogenen phänomene. Wasseradern und störfelder lassen krebs entstehen, somit wird man unfruchtbar und deswegen kann man dann nicht schlafen. Glücklicherweise entwickelten zwei französische provinzpfarrer ende des 19. jahrhunderts rechtzeitig diese kunst, um schlimmeres abzuwenden. Bereits die römer nutzten die radiästhetisch wahrnehmbaren eigenschaften in der landschaft, um ihre häufig schnurgeraden heerstraßen mit aufbauender energie zu versorgen und so ihre marschierenden legionäre zu kräftigen.

Bis bald mit neuen stichwörtern …

Euer René Monet

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… for my sweet blue eyed girl

19 12 2010

I really like christmas. It’s sentimental I know, but I just really like it. I am hardly religious. I’d rather break bread with Dawkins then Desmond Tutu to be honest.

And yes I have all of the usual objections to consumerism, commercialisation of an ancient religion, to the westernisation of a dead palestinian press-ganged into selling Playstations and beer.

But I still really like it …

I’m looking forward to Christmas though I’m not expecting a visit from Jesus.

I’ll be seeing my dad, my brother and sisters, my gran and my mum.
They’ll be drinking white wine in the sun.

And you, my baby girl, my jetlagged infant daughter, you’ll be handed round the room like a puppy at a primary school and you won’t understand, but you will learn someday that wherever you are and whatever you face these are the people who’ll make you feel safe in this world.

My sweet blue-eyed girl.

And if, my baby girl when you’re twenty-one or thirty-one and Christmas comes around and you find yourself nine thousand miles from home, you’ll know what ever comes, your brother and sisters and me and your Mum will be waiting for you in the sun. Whenever you come.





There’s probably no bus,

8 06 2009

der mit der atheisten-buskampagne unterwegs ist, but don’t worry and enjoy life. Die wiener linien haben (vertragswidrig – laut aussage der AG-ATHE) ihre zustimmung zur kampagne zurückgezogen. Es scheint, dass nur christliche werbung für die lange nacht der kirchen nicht unter die „Grundsätze der Wiener Linien, keine Werbung für politische Parteien oder religiöse Glaubensgemeinschaften auf den Fahrzeugen der Wiener Linien zuzulassen“ fällt.

Vielleicht sollte man nun statt den fahrzeugen die bushaltestellen plakatieren, wenn das anscheinend kein problem macht?

Stellungnahme der AG-ATHE mit Video…
Bericht im standard …
Auf Politwatch…

Auch in deutschland…

Ich hab jedenfalls ein mail an die wiener linien geschickt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,Es ist mir ein bedürfnis, ihnen auf diesem weg mein tiefes bedauern auszudrücken, dass es ihnen nicht möglich schien, die atheisten-buskampagne mit dem slogan „es gibt mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit keinen gott etc.“ vereinbarungsgemäß zu starten. Ich dachte, dass freie meinungsäußerung ein wertvolles gut sei – wichtig in einer funktionierenden demokratie – und bedaure, dass sie das anders sehen.Die selbe kampagne läuft in vielen staaten der europäischen union und der welt ohne schwierigkeiten, wie zB in großbritannien, spanien, USA, kanada, etc. Ihre begründung, warum dies für einen aufgeklärten, säkulären, modernen staat wie österreich NICHT möglich sein soll, würde ich gerne hören.Ihren guten vorwand, keine werbung für „politische Parteien oder religiöse Glaubensgemeinschaften“ zuzulassen finde ich allerdings sehr lobenswert und freue mich, dass sie sich endlich zu diesem wichtigen schritt durchgerungen haben. Ich hoffe, ich werde in zukunft nicht überrascht, plötzlich doch politische oder religiöse inhalte auf den werbeflächen der wiener linien vorzufinden.Gerne werde ich die zukünftige einhaltung dieser ihrer grundsätze überprüfen und sie auch gelegentlich an ihr versprechen erinnern, sollte es ihnen doch einmal „entfallen“.Für eine antwort auf meine frage bin ich schon jetzt sehr dankbar.“

Antwort der Wiener Linien:

Sehr geehrter Herr (…)!Die Gewista besitzt im Rahmen der Vermarktung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien mit den Wiener Linien das Arrangement, Aufträge für politische Werbung und Religionsgemeinschaften im weitesten Sinne nicht anzunehmen. Bei der von uns erteilten ursprünglichen Freigabe ist es auf Sachbearbeiterebene fälschlicherweise zu einer Freigabe gekommen, welche dem Inhalt dieses Arrangements nicht entspricht. Erst nach Kenntnisnahme durch die Geschäftsführung wurde dieser Fehler erkannt und die Affichierung gestoppt. Es wurde bei dieser nachträglichen Rücknahme dieser Freigabe kein Druck von außen durchgeführt. Es handelt sich dabei – wie bereits erwähnt – um dieses vertragliche Grundsatzarrangement zwischen Gewista und den Wiener Linien, welche wir einzuhalten haben.Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Information helfen konnten.Mit freundlichen GrüßenWiener Linien GmbH & Co KG
Kundendienst“

Eure protestmails bitte auch an:

kundendienst@wienerlinien.at
michael.lichtenegger@wienerlinien.at
rudi.schicker@wien.gv.at

Als trost vielleicht dieses video, in dem Rowan Atkinson noch spricht:





There’s probably no god.

5 06 2009

now stop worrying and enjoy your life!

Nun ist die buskampagne auch nach Österreich geschwappt. Zu sehen sind sie in Wien auf den bussen der linien 13A und 14A. Als erklärter agnostiker unterstütze ich die initiatoren des projekts und stelle links und slogan auf diesen blog. Für eine weiterführung der aktion wurde ein spendenkonto eingerichtet.

Initiatoren

www.buskampagne.at

www.ag-athe.at

www.atheisten.at

www.freidenker-oesterreich.at

Presse

Hier ein artikel im standard …

Hier noch ein artikel im standard …

Hier der artikel in der presse, der sich allerdings nur mit der kampagne in Deutschland beschäftigt …

Büchertipps

D. Dennet – Den Bann brechen. Religion als natürliches Phänomen. Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag. 2008.

R. Dawkins – Der Gotteswahn. Ullstein Tb. 2008.

R. Dawkins – Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie.  Rowohlt Tb. 2008.

B. Ehrman – Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist. Gütersloher Verlagshaus. 2008