Aus wahlergebnis wird sprachlosigkeit oder „Wer sind die blauen?“

30 09 2008

Mich haut es aus den socken. Bis heute hab ich gebraucht, um meine sprachlosigkeit zu überwinden. Die jugend hat wieder eine protestbewegung: FPÖ&BZÖ wählen. Dass protest alleine oder auch der wunsch nach „frischem wind“, so legitim diese beiden beweggründe auch sein mögen, reicht, um aus den beiden pr-agenturen soetwas wie vernünftig regierende und den volksouverän repräsentierende bundesparteien zu machen, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.

Auch wenn man annimmt, dass sich in beiden parteien abgeordnete schon finden lassen (zahlenmäßig), die die nun zu befüllenden sitze im parlament besetzen, so hege ich zweifel an der qualität dieser volksvertreter. Wonach werden sich deren zukünftige entscheidungen richten? Wie werden die 30 % wählerstimmen von ihnen vertreten werden? Durch protest? Oder werden sie alle mit den händen wacheln und damit den gewünschten „frischen wind“ erzeugen?

Vom wahltag in erinnerung geblieben ist mir zweierlei. Das schöne wetter und folgende unterhaltung abends am pizzakebapstand:

Er: „Und was sagst zur wahl?“

Sie: „Ja, FPÖ hab i gwählt.“

Er: „Zum ausgang mein ich.“

Sie: „Ach gibts schon a ergebnis?“

Er: „Ja! Die blauen und die orangen ham unheimlich gwunga.“

Sie: „Wer sind die blauen?“

Er: „…“





Zitat: Haider wird nach dem „Obama Österreichs“ gefragt …

8 09 2008

Ich kanns mir nicht verkneifen. Gerade hab ich im online-standard den chat mit LH Haider gelesen. Hängen geblieben ist folgende frage und Haiders antwort (zitat aus http://www.derstandard.at):

„redakteur
Was halten Sie von Barack Obama? Wer in Österreich ist am ehesten mit ihm vergleichbar?

Jörg Haider
Ich weiß es nicht, jedenfalls keiner von den österreichischen Schwarzen.





Abbruchstimmung 14. September 2008

4 09 2008
Flyer Abbruchstimmung

Flyer Abbruchstimmung

Einladung zu einem Lese- und Trinkabend im Café Anno (Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien).  Freier eintritt. Alle tierkreiszeichen sind willkommen. Auch außerplanetarische lebewesen haben zutritt. Was ich nicht gerne im zuschauerraum hätte, sind toaster, küchengeräte allgemein, elektrische musikinstrumente, schlagknüppel, fleischwölfe, fuchsschwänze, bohrmaschinen und babyschlafsäcke in blau. Ausdrücklich erwünscht sind schlechte laune, karierte hemden, totenköpfe oder präparierte tiere sowie zu langen girlanden verklebte ausgaben der ZEIT. Man möge mir auch den einen oder anderen wutausbruch verzeihen, dafür mich zu bieren einladen. Würde mich jedenfalls sehr freuen.





25. September – PPP – Posthof Poetry Slam!

2 09 2008
Tisch

Slambühnenstillleben mit bier

Vergesst den sommer (nicht den Didi Sommer)! Er ist vorbei. Für die dunkle, feuchtkühle herbstwelt, gibt es den perfekten termin für euch! Am 25. september ist bühnenbeben und händekleschen, in ekstase aufspringen und schreien, schreien, schreien hoffentlich die gewünschte abendbetätigung, denn: Der mittlerweile dritte poetry slam im Posthof freut sich über besucher und slammer! Für kurzentschlossene: Man kann auch noch am slamabend erscheinen und an dieser besten aller veranstaltungen teilnehmen. Also rauf auf die bühne! Karten gibts beim Posthof und so weiter ab 3 eypos. Natürlich dürft ihr auch mehr zahlen, wenn euch das zuwenig ist …