Die Rampe - ausgebrannt

9 07 2008
Die Rampe - ausgebrannt

Die Rampe - ausgebrannt

In der neuen Rampe (”ausgebrannt”) ist mein text “wespen” enthalten. Wer ihn gerne lesen möchte, möge sich die Zeitschrift für 6,20 € bei mir (signiert oder mit kaffeerand) oder beim StifterHaus - Zentrum für Literatur und Sprache in Oberösterreich - oder beim Verlag Trauner kaufen.

Eine vielfalt von beiträgen: Anton Thuswaldner (Editorial), Franz Kabelka, Andreas Renoldner, Adelheid Dahimène, Klaus Papula, René Bauer, Werner Frach, Martin Dragosits, Christina Humer, Claudia Bitter, Claudia Taller, Beppo Beyerl, Reinhold Schrappeneder, Nicole Kanter, Robert Kleindienst, Klaus Roth, Gerhard Zeilinger, Christine Haidegger, Noemi Auer, March Höld.

Die Rampe - ausgebrannt

Linz, 2008, hg. vom StifterHaus - Zentrum für Literatur und Sprache in Oberösterreich
ISBN 978-3-85499-395-7
101 Seiten
Preis: 6,20 €





Ö-Slam Anthologie mit Live-Mitschnitt auf CD

3 06 2008

Ö-Slam AnthologieDer ö-slam, also der österreich-slam wird dieses jahr in Innsbruck veranstaltet - 24. - 25. oktober 2008 - und das wäre doch eine gute gelegenheit, sich noch schnell die ö-slam-anthologie vom letzten jahr zur brust zu nehmen. Darin finden sich alle teilnehmenden slammer vom wuk in Wien UND man kann sich den live-mitschnitt des semifinales anhören. Ich persönlich finde ja die CD besser, als das buch, weil man selber nicht so viel lesen muss.

Aus dem Vorwort: “Dieses Buch spricht alle Sinne an, ja, es riecht sogar gut! Es ist einerseits ein Dokumentationsprodukt des Ö-Slams, andererseits ein repräsentativer Szenequerschnitt und es ist, man muss es ehrlich sagen, ein Buch, das man getrost allen slamaffinen Menschen ans Herz legen kann. Dieses Buch eignet sich hervorragend zur persönlichen Glücklichmachung, es ist darüber hinaus aber auch ein exzellentes, die Schenkenden interessant machendes, Präsent.”

Beiträge von: gramadigg, Karsten Rühl, Yasmin, René Monet, Martin Fritz, Christopher, Jessica Lind, KYN, Andreas Plammer, Chrischa, Barbara Sabitzer, Der Koschuh, Güle G. Lerch, Thomas Havlik, Didi Sommer, Jimi “River” Lend, Shin Fynx, Catina, Stefan Abermann, Tschif, El Awadalla, Alex Gendlin, Andi Pianka, Markus Köhle und Mieze Medusa

Herausgegeben von: Diana Köhle & Markus Köhle
215 Seiten, ISBN 978-3-9502485-1-7, Preis: EUR 16,-

Bestellen kann mans bei mir (email an rene.monet(at)liwest.at) signiert oder mit widmung oder auch mit kaffeerand wenn gewünscht oder bei Edition ARAMO.

Online-rezension auf www.literaturhaus.at





Und noch einmal vor der Sommerpause …

2 06 2008

kv roeda & verein postskriptum veranstalten am donnerstag 5. juni 2008 einen poetry slam im röda in steyr. Anmeldung vor ort, eintritt frei, lesen, slammen, spaß haben!





Stahlstadt

8 05 2008

oder
Don Alds de la Mampfa

An einem Ort in Linz-Land an dessen Namen ich mich nicht erinnern will, lebte vor nicht langer Zeit ein Bauer, einer von jenen, die einen Dreschflegel im Schirmständer, ein altes Joch an der Wand, einen 15er Steyr-Traktor aus den 40er-Jahren und eine Dackelzucht zum Jagen haben. Das war ich.

Es gab nicht viel zu tun und so las ich damals Ritter und Abenteuerromane, zum Beispiel den Herrn der Ringe und die Kronenzeitung. Davon wurde ich leicht verrückt, es trocknete mein Gehirn aus und ich fing an fliegende Windmühlen am Himmel zu sehen.

Doch schon bald spürte ich, die Zeit war angebrochen, in die große Welt zu ziehen.

Damals herrschte ein Zwergenkönig über das kleine Reich Ober-Öster und er saß in einer sagenumwobenen Stadt ganz aus Stahl: In der Stahlstadt.

Alles war dort aus Stahl gemacht - hatte ich gehört - die Türme, die Kutschen, die Brücken, die Pferde, die Straßen, die Fenster, die Hüte, die Eislutscher – oh wie ich Stahl liebte… Und dieser ganze Stahl wurde geschmiedet von den Meistern Ihrer Zunft, die bei den Elben in die Schule gegangen waren, den VOEST-Schmieden.

Also packte ich mir ein paar Würste in Brote und wickelte diese in Klopapier, denn Servietten gab es in meiner Waldheimat nicht, so weit draußen am Land wohnte ich. Sogleich ging ich in den Stall, band 64 meiner Dackel vor meinen Traktor und machte mich auf durch Wildes Land, überquerte einen gefährlichen Strom – die Autobahn – verlor ein paar Hunde, aber niemals meine Zuversicht.

An einer Herberge machte ich Rast und da bemerkte ich plötzlich: Ich brauchte einen Namen! Einen großen, glorreichen Namen und ich sah auf zum Schild der Herberge mit dem gelben M - und sofort wusste ich es: Ich würde heißen: Don Alds de la Mampfa!

Sogleich zog ich weiter gen Norden und war auch bald an der Grenze der Stadt angekommen.
Linz hieß sie und das Ortsschild war aus Stahl.

Doch nicht lange konnte ich verschnaufen, denn brummend und summend schob sich ein Lindwurm, ein Stahldrache auf mich zu. In seinem gläsernen Bauch saßen viele mürrische Menschen, die von ihm bereits verspeist worden waren.

Welch willkommene Gelegenheit, sofort meine Fähigkeiten zu erproben! Schnell trieb ich meine Dackeln an, schwang den Dreschflegel und hielt mit meinem Traktor auf den Drachen zu. Angsterfüllt bimmelte dieser mit einer Glocke irgendwo am Kopf. Ich traf ihn mehrmals hart, verlor wieder ein paar Hunde, doch durch nichts konnte ich seine Panzerhaut durchdringen und schlussendlich wurde ich schmerzhaft zur Seite geschleudert und blieb unter dem Traktor eingeklemmt liegen.

Bis Hilfe kam, dachte ich ein wenig nach. Mein Zorn auf den Zwergenkönig wuchs indessen mit jeder Minute! Wie herzlos und ungnädig zu seinem Volke musste er sein, ließ er doch Drachen durch die Straßen der Stadt ziehen und ihre Bürger fressen! Dieser Herrscher musste gestürzt werden! Das war mein Auftrag, meine Mission!

Nur kurz musste ich überlegen, wie dies zu bewerkstelligen wäre, denn in einem der vielen Bücher, die ich gelesen hatte, stand die Antwort schon geschrieben.

In den Zauberschmieden der Voest, musste ich das Ringschmiede-Handwerk erlernen. Neun Ringe würde ich schmieden und einen dem Zwergenkönig geben. Und die restlichen sicherheitshalber auch den anderen acht Königen des Reichs von Öster.

Und dann: Dann würde ich den EINEN Ring schmieden, ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden!

Ja, aber das hat dann so nicht funktioniert.

Irgendwann hab ich dann auch noch Hunger bekommen. Aber an einer Wurstbude sah ich dann noch das größte Wunder, von dem möchte ich euch zum Schlusse noch erzählen. Als ich Würste in Broten bestellte die dort Bosna hießen, da wickelten sie sie mir in Klopapier, wie ich es von zuhause kannte, doch: Linz du meine Offenbarung! Das Klopapier, es war ganz dünn und raschelte laut und es glänzte und spiegelte sich mein Gesicht darin! In Linz haben sie Klopapier aus Stahl!

Und dann bin ich wieder nach Hause gegangen.





Frauenschwerpunkt Linzfest 08

8 05 2008

Zitat aus der Einladung:

Poetry Slam Linzfest 08 “diesmal mit Frauenschwerpunkt UND BEATBOX-Einlagen!!!!
WO: Lentos LINZ im großen Auditorium

WER: 8 geladene AutorInnen davon 1 Team:
Petra Rechberger, Linz
El AWADALLA, Wien
Yasmin HAFEDH, Wien
MELAMAR, Wien
KYN, NÖ/Wien
Marlies & Andi Pianka, Wien
René Monet, Linz
3 vor ORT geloste AutorInnen, Teams?

WIE: 5 Minuten Zeit für eigene Texte und füüüü Zuschauer!
WANN: SAMSTAG, den 10. Mai 08 von 20:00 BIS 23:00 UHR
WO: LENTOS LINZ
EINTRITT: frei!!!”





Litera Buchmesse in Linz

22 04 2008

Vom 23. - 27. April ist im designcenter Linz die LITERA08 eingezogen. Mit dabei u. a. auch Emil Steinberger, mit der kabarettistischen lesung “Drei Engel” (gegen erwerb einer eintrittskarte).

Mit dabei auch literarische stadtrundgänge, literarische bücher, literarische autoren und - ein poetry slam.

Textstrom und PostSkriptum veranstalten unter der LITERA-schirmherrschaft einen slam am 25. April ab 21:00 Uhr im forum (halle 1).  Freier Eintritt. Anmeldungen ebendort. Bisher fix:

MELAMAR, Wien
CHRISTIAN HUBER, Steiermark
KARSTEN RÜHL, Deutschland/Wien
MARTIN FRITZ, Tirol





Hörprobe

15 04 2008

Hören ist besser als lesen?

Dann anhören und die schlechte qualität entschuldigen: Das Gottesurteil (MP3 - 4 MB)





Postskriptum-slam am 17. april

7 04 2008

An alle poeten da draußen! Nächster slam am 17. april im Solaris/Linz.

Erbitte mittäterschaft bei literatursportveranstaltung! Der letzte slam war ein wenig spärlich mit poeten bestückt! Ihr habt doch sicher texte in euren schubladen, in euren köpfen, texte, die noch in euren hälsen stecken, in den bäuchen und die nur eins wollen: RAUS! Also bitte auf die bühne mit euch, keine scheu, keinen respekt!

Falls ihr allerdings noch an schreibblockade leidet, verrate ich euch eines meiner größten geheimnisse, sie zu überwinden: Bier.

Und falls ihr dann lampenfieber habt, euch die bühne zu groß und leer erscheint, verrate ich euch das zweite meiner größten geheimnisse, auch das zu überwinden: Noch mehr Bier.

Man beachte allerdings das Jugendschutzgesetz!

Bis zum 17. See ya!





Posthof-Slam Update

3 03 2008

Ca. 250 besucher und genau 12 slammer klatschten, johlten und fieberten beim ersten Poetry Slam im Posthof. Also ein voller erfolg. Danke publikum, danke jury (ich wurde zweiter - erster wurde Andi Pianka und dritter Tschief) und danke Posthof.

Nächster slam am 27. 3. im Solaris / OK. Seid dabei. Voranmeldungen an verein@postskriptum.at oder am abend bis 19:00 uhr am veranstaltungsort. See ya!





Buchpräsentation

20 02 2008

ZaungastNein, nicht ich präsentiere, sondern werde gewissermaßen (unter anderen/m) präsentiert. Silvana Steinbacher stellt am 28. Februar 2008 im StifterHaus Linz ihr Buch “Zaungast” (Drava Verlag, Klagenfurt) vor in dem sie auf über 300 Seiten 27 oberösterreichische AutorInnen porträtiert, (Friedrich Achleitner, Reinhold Aumaier, René Bauer, Alois Brandstetter, Elfriede Czurda, Adelheid Dahimene, Michaela Falkner, Leopold Federmair, Eva Fischer, Franzobel, Eugenie Kain, Günther Kaip, Elfriede Kern, Edith Kneifl, Sibylle Küblböck, Ludwig Laher, Anna Mitgutsch, Florian Neuner, Walter Pilar, Martin Pollack, Christoph Ransmayr, Robert Schindel, Margit Schreiner, Waltraud Seidlhofer, Wilfried Steiner, Andrea Winkler, Walter Wippersberg). Mit dabei auch ein Beitrag über mich (als René Bauer)! Zumindest eine nicht näher benannte Person, der ich dieses Faktum mitteilte, meinte dazu: Unglaublich!

Kaufen kann man das Buch hier.

Um 19:30 startet die Veranstaltung mit einer Lesung der Autorin und Franzobel liest aus “Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik”, (Zsolnay Verlag, Wien).