text and the city – 11. Februar im Rothen Krebsen

8 02 2010

Wieder einmal reitet die rebellentruppe in den rothen krebsen ein und schießt im vollrausch mit ton auf taube! Texte, buchpräsentation, tombola, bier und zitate aus den gedärmen der welt hervorgezogen. Diesmonatliches thema: Rausch! Minki, Buttinger, Weidenholzer und Monet fordern euch zum duell. Falls sich jemand auf die bühne traut, gibts 5 minuten zeit zur freien verwendung. Spendengelder nicht vergessen!

Text and the city – 1. linzer lesebühne
Grand café zum rothen krebsen
Beginn 20.00 uhr
Eintritt frei!
Jippie!





Hinweis: Lesung im ANNO mit Paul Pizzera heute abgesagt!

17 01 2010

Wegen krankheit. Tut leid, aber viren lassen sich scheinbar nicht bestechen. Der termin wird voraussichtlich im laufe des jahres nachgeholt.





text and the city animalisch

16 01 2010

Am donnerstag bahnte sich im grand hotel zum rothen krebsen eine sensation an: Edith Klinger las höchstpersönlich aus ihrem geheimen briefwechsel mit Karl Löbl und rundum tummelten sich die tiere wie in disneys besten zeiten. Eine kleine nachbesprechung findet ihr hier.

Als gegenaktion zu Alfons Haiders pöser österreich-vernaderung im linkslinken regierungsfunk spielte ich auf meiner geliebten Yamaha den donauwalzer. Das publikum war zu tränen gerührt und gab sich patriotischen wallungen hin. Es war wie staatsfeiertag. Wer nicht dort war, war wahrscheinlich kein echter österreicher!





Gestern im Sumpf

11 01 2010

heute schon auf der blogbühne: Am 10. jänner war ich beim perlentauchenden Fritz Ostermayer und gemeinsam stapften wir durch den sumpf, der sich von 21 bis 23 uhr sonntäglich im studio des jugendsenders FM4 ansammelt. Fritz flaschelte mich bezüglich schreiben, poetry slam und was sich zwischen buchdeckeln befinden könnte aus, immer wieder störte ich mit leseproben und lästigem björk-gesumse, bis es nach fast 50 minuten zu einem abschied kommen musste.

Einen mitschnitt der sendung findet ihr hier: FM4-Im_Sumpf_10_01_2010

Weiters noch ein paar dinge, die ihr, werte textsuppen-löffler, nicht vergessen solltet:

14. jänner – text and the city, linzens erste lesebühne im neuen jahr im rothen krebsen, eintritt frei, beginn 20.00 uhr

15. jänner – ART, VISUALS & POETRY im literaturhaus salzburg, gemeinsam mit Mieze Medusa, Cornelia Travnicek, Sophie Reyer, Noah Huber. Visuals von 4youreye. DJ Fritz Ostermayer.

16. jänner – Poetry Slam meets visual Art & Radio FM4 Night, Sakog Kulturwerk, Trimmelkam, gemeinsam mit Didi Sommer, Noah Huber, visualized by 4youreye, Djing: Makossa Megablast & Suger B und Patrick Pulsinger

17. jänner – Lesung im Café Anno, ALSO Literatursonntag, gemeinsam mit Paul Pizzera

Mahlzeit!





Nachruf auf ein lesebühnenmitglied – Minkasia ist tot. Seit fünf minuten.

15 11 2009

Aufgrund des mir selbst auferlegten öffentlich-rechtlichen auftrags gibts hier folgenden text aus dem letzten programm der text-and-the-city-lesebühne zum nachlesen:

Aus der reihe: Aus dem leben toter menschen.

Minkasia ist tot. Seit fünf minuten. Das AMS hat sie umgebracht.

Minkasia hieß eigentlich Marlén, aber irgendwie waren ihre eltern ein paar jahre nach der geburt dauerhaft so sturzbetrunken, dass sie das korsakow-syndrom entwickelten und sich im späteren leben an Marléns namen nicht mehr so genau erinnern konnten. Ist ja auch egal, wie jemand heißt, hauptsache man ist nichtraucher.

Minkasia war schon länger arbeitslos, selbstverschuldet zwar, denn sie war schon über 25, journalistin und forderte damals von Johnny Weismüller VI. – ihrem arbeitgeber bei den oö nachrichten – einen notizblock sowie einen bleistiftspitzer, worauf dieser auf sie aufmerksam wurde („Was! Ich habe eine angestellte?“), sie einfach rauswarf („Verrecke, du alte schachtel!“) und selber zur schockbehandlung sofort ins bordell ging. Minkasia ging zum AMS. Das AMS schickte sie in den tod.

Man fragte sie, ob sie denn gerne als wasserversorgungstechnikerin arbeiten würde und verordnete ihr einen wünschelrutenlehrgang. Eine woche verbrachte Minkasia nun mit ihrem seminarleiter meister Franz „Obi Wan“ Kuttelwürger, der ihr den richtigen umgang mit seiner wünschelrute zeigte. Sie übte mehrmals am tag, oft mit verbundenen augen, manchmal unter zuhilfenahme von eiswürfeln, schokolade, handschellen, reitgerten, gleitmitteln und wachskerzen. Als den meister eine plötzliche geschlechtskrankheit befiel, erklärte er Minkasias ausbildung für abgeschlossen und schickte sie in den keller, in dem sie auf ihre verlorengeglaubte, böse zwillingsschwester Hildegard traf und diese in einem packenden wünschelruten-zweikampf den kopf abhackte.

Danach war Minkasia einige zeit für die ASFINAG als „autobahnentstörerin“ tätig. Sie fuhr unfallträchtige autobahnzonen ab und reparierte diese mittels mentaler kraft und dem akupunktieren des pannenstreifens. Von ihrem rückspiegel baumelte immer ein pendel, damit sie sofort reagieren konnte, falls sie mit ihrem dienstwagen durch ein zu arg gestörtes dorf im österreichischen hinterland brausen sollte.

Später war sie UN-botschafterin für energiewesen ohne papiere und versuchte aufenthaltsbewillungen für von ihren heimatlichen kultstätten vertriebene geister zu bekommen.

Was viele nicht wissen: Minkasia war auch eine hostessenservicekraft. Man aber auch frau konnte sie unter „reife mama Marlén“ im tütü-klub besuchen. Dort traf sie letztes jahr auch wieder auf ihren ex-arbeitgeber, Jonny Weismüller VI. Ihm knickte sie in einem weiteren spektakulären zweikampf zornig seine wünschelrute, die er gerade zwecks aufspürens von kraftfeldern in den unteren höhlen von Jennifer hin und her bewegte.

Trotzdem war Minkasia eine der weltweit 5 besten menschen, die gleichzeitig frauen sind und aß kein tierfleisch. Sie leckte es nur ab – und warf es dann weg. Auch bekannt als die „Leck-soviel-du-willst-diät“.

Ach! Wenn doch nur … Ich meine: Hätte das AMS sie doch in einen sinnvollen lehrgang, wie zum beispiel eine ausbildung zur lesebühnengründerin oder zur obst- und gemüsekonservatorin geschickt, wäre das nicht passiert. Minkasia wäre zu hause gesessen. Hätte obst und gemüse konserviert. Und sonst nichts weiter. Aber nein! So hatte sie sich nackt beim fkk-wünschelrutengehen in meine waldhütte verirrt und da ich diese gerade angezündet hatte – mir war kalt – war Minkasia drinnen verbrannt. Es tut mir leid, werte zuhörer, eine große frau, die auch mensch war, ist von uns gegangen.





text and the city – ab in den keller

9 11 2009

Am 12. nov. 2009, also donnerstag, also überübermorgen, also in 3 tagen gehts weiter mit der ersten linzer lesebühne “text and the city”. Wiedereinmal heißt es “ab in den keller” und zwar in den keller der alten welt am hauptplatz, wo Meindl, Buttinger, Weidenholzer, Sommer und meine wenigkeit erneut versuchen, die welt und das leben in worte zu fassen. Richtig gelesen. Unser mundart- und performanceliebling Didi Sommer wird es diesmal schaffen, das mittlerweile allgegenwärtige burn-out-syndrom abzustreifen, um sich mit uns in den gewölben der alten welt zu verirren.  Aber nicht nur das: Tombola, Buchrezension, “rückblick auf höhepunkte der satire”, 80er jahre analog-synthi-gedudel und vieles mehr warten in den dunklen katakomben einem lauschenden publikum.

Weitere infos:  http://linzerworte.blogspot.com/

http://www.postskriptum.at/lesebuehne01.html

Beginn ist wieder 20 uhr, bitte ein bissl pünktlicher als letztes mal, der eintritt ist frei (trotzdem kleingeld nicht vergessen)! Rauchen und saufen erlaubt. Über weiteres könnma diskutieren.





I slam, U slam, we all slam @ Ö-Slam 2009!

21 10 2009

Fr. 23. + Sa. 24. Oktober 2009 | Posthof Linz

Karten kosten für einen Tag 5/7/9 eypos, für einen zwei-tages-pass 8/10/12 eypos.

Infos unter http://www.backlab.at/mmt/wordpress/





text and the city – nachtrag

4 10 2009

Nach einem abend voller momente des scheitern-könnens und des zulassens eines möglichen totalen fiaskos, ein paar fotos der premiere der ersten linzer lesebühne im keller der alten welt. Danke an alle anwesenden!

Besonderer dank an Minkasia, Button, Anna – und Jürgen Wenter für die fotos!

Nächster termin am 12. november, same time, same station …





text and the city – original linzer worte

21 09 2009

Es musste doch so kommen! Die einstigen lone rangers und desperados der literatur- und poetry-slam-szene klumpen sich zusammen und gallopieren ab 1. oktober monatlich(!) in den sonnen- und weltuntergang! Lentia erhält mit thalias gnaden ihre erste regelmäßige lesebühne. Es reiten, schießen, spucken, schreien, rauchen und saufen für euch die gesetzlose Dominika Meindl aka Minkasia, der berüchtigte Klaus Buttinger aka Button, die schneller als der schatten ziehende Anna Weidenholzer aka Anna Weidenholzer, der verruchte René Bauer aka René Monet. Das kopfgeld kassieren wir zuallererst für: Didi Sommer, das slammerfilet und unser erster gast aus der bundeshauptstadt.

Gelesen wird in Linz im keller der Alten Welt am 1. oktober 2009, 20 uhr, eintritt (noch) frei.

Zu erwarten sind high-noon wortduelle, verbale entgleisungen, aktionskunst, zerstörung und primitive simplifizierungen, sowie eine tombola.  Kurz: “Wir defäktieren uns nichts!”

entwurf4 copy





1. Linzer Open Air Slam

9 09 2009

Morgen do. 20 uhr im / vorm Solaris! Findet auch bei schlechtwetter statt.

Bald wirds auch wieder eine frage der woche geben, wahrscheinlich wird es nächste woche sein!